Norbert Udroiu
Geschäftsführung
Wie und wann haben Sie bei Umbreit angefangen zu arbeiten?
In wenigen Monaten knacke ich die 25 Jahre-Grenze – ein Vierteljahrhundert, zu dem ich bisher nur anderen gratulieren und Ehrenurkunden übergeben durfte. Nun trete ich selbst in den Club 25 ein – und das, obwohl ich ursprünglich nur eine Übergangslösung zwischen zwei Studiengängen gesucht hatte. Das zweite Studium habe ich schließlich berufsbegleitend nachgeholt und Umbreit nicht mehr verlassen.
Was sind Ihre Aufgaben bei Umbreit?
Neben den strategischen Aufgaben, die wir in der Geschäftsleitung gemeinsam wahrnehmen, ergeben sich aus unserer Ressortaufteilung für mich spannende Aufgaben in einem breiten Umfeld, die ich oft eng in Projekten begleite und dabei immer versuche, auch operativ eingebunden zu bleiben. Im Einzelnen sind das die Bereiche E-Commerce, EDV, Projektmanagement, Technischer Betrieb und –gemeinsam mit der restlichen Geschäftsführung- unsere Logistik.
Was unterscheidet Umbreit von anderen Unternehmen?
Einerseits gibt es etliche Gemeinsamkeiten mit vielen Mittelständlern, das stellen wir immer wieder im Austausch mit anderen Unternehmensvertretern in der Umgebung fest. Andererseits bleiben viele bei Umbreit, weil sie sich –wie ich- hier einfach wohlfühlen. Man hat das Gefühl, Teil von etwas zu sein – kein Konzern, kein gesichtsloser Betrieb, sondern Menschen, die ihren Job gern machen. Auch unsere Kundinnen und Kunden wissen, dass sie bei uns keine Nummer sind, sondern Teil eines Netzwerks, das Bücher mit Leidenschaft bewegt.
Was war Ihre bisher größte Herausforderung bei Umbreit?
Die herausforderndste Zeit war das Fernstudium, das ich bis 2014 zusätzlich zum Job als Vater zweier kleiner Kinder abends und an den Wochenenden absolviert habe. Damals mussten die „Wieso? Weshalb? Warum?“-Bände oft anderer Fachliteratur weichen - sehr zum Leidwesen der Kinder.
Was ist das Besondere am „Produkt“ Buch?
Bücher begleiten uns ein Leben lang – in fast allen Situationen (z.B. als Erziehende oder Lernende, s.o.). Das kann man zwar von vielen Dingen behaupten, aber so intensiv wie mit einem Buch beschäftigt man sich mit kaum etwas Anderem. Der Inhalt kann äußerst vielschichtig sein – und dennoch hat das Buch für uns als Barsortiment einen ganz pragmatischen Vorteil: Sein Format ist einfach, seine Logistik vergleichsweise unkompliziert.
Haben Sie ein literarisches Lieblingsgenre?
Ich habe von Romanen zu Büchern über Baustellenfahrzeugen und Hexen, dann zu Software- und Wirtschaftslektüre gewechselt - und inzwischen wieder zurück zu den Romanen.
Wessen Bücher lesen Sie besonders gerne?
Seit der Schulzeit freue ich mich über jeden neuen Roman von T.C. Boyle, um nur einen meiner (Jugend-)Helden zu nennen. Da diese Zeit nun doch schon ein Weilchen her ist, kamen seither natürlich viele andere Lieblingsautorinnen und -autoren dazu.
Was sind Ihre Interessen neben dem Beruf?
Ich treffe mich gerne mit Freunden zu unterschiedlichen Ballsportarten, koche gerne - unregelmäßig, aber mit Leidenschaft - für Familie und Gäste und besuche oft Kino- und Konzertsäle. Nichts Ungewöhnliches wohl – für mich aber sehr erfüllend.