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Der Untergang des österreichischen Imperiums

Otto Bauer und die Nationalitätenfrage in der Habsburger Monarchie, Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Politikwissenschaft 55
ISBN/EAN: 9783828830318
Umbreit-Nr.: 4089717

Sprache: Deutsch
Umfang: 408 S.
Format in cm: 3 x 21.7 x 16
Einband: gebundenes Buch

Erschienen am 26.10.2012
Auflage: 1/2012
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  • Zusatztext
    • Als der österreichische Kaiser Karl I. am 11. November 1918 abdankte und die Wiener Hofburg für immer verließ, erlosch zugleich mit seiner Herrschaft auch das von ihm regierte Imperium. Die Habsburger Dynastie, über Jahrhunderte eine der prägenden Kräfte der europäischen Geschichte, versank unwiderruflich in den Feuern des Ersten Weltkriegs. Warum scheiterte die multinationale Habsburger Monarchie? Welche Akteure und Triebkräfte förderten den Nationenbildungsprozess in Mittel- und Osteuropa? Und welche Versuche gab es, den Vielvölkerstaat zu erhalten? Olaf Leiße untersucht die Ursachen für die Nationalisierung des politischen Lebens in der Spätphase Österreich-Ungarns sowie die Reaktionen innerhalb der österreichischen Sozialdemokratie. Im Mittelpunkt stehen dabei die theoretischen Überlegungen und politikpraktischen Forderungen Otto Bauers zur Lösung der Nationalitätenfrage in der Habsburger Monarchie. Abschließend werden dessen Analysen auf die gegenwärtige Situation des europäischen Integrationsprozesses angewendet.
  • Autorenportrait
    • Olaf Leiße, PD Dr., vertritt seit 2007 die Professur für Europäische Studien an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen europäische Vertragsentwicklung und Verfassungsgebung sowie die Transformation und Europäisierung der Länder Südosteuropas.