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Bericht über Bruno

Roman, Mainzer Reihe, Neue Folge 9, Mainzer Reihe. Neue Folge 9
ISBN/EAN: 9783835304949
Umbreit-Nr.: 1235261

Sprache: Deutsch
Umfang: 463 S.
Format in cm: 4 x 21.5 x 13.5
Einband: Leinen

Erschienen am 10.10.2009
€ 22,00
(inklusive MwSt.)
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  • Zusatztext
    • Ein atemberaubendes Drama von Macht und Moral, das seit seinem Erscheinen nichts an Aktualität verloren hat. Unversöhnlich stehen sich mit den beiden Hauptfiguren dieses Romans zwei Generationen und zwei ethische und politische Grundhaltungen gegenüber: konservativer Liberalismus und revoltierender Terrorismus. Erzählt wird aus der Perspektive des Innenministers einer kleinen Monarchie, der durch die Machenschaften seines Enkels Bruno Collignon gerade gestürzt wurde. Er gibt sich nun Rechenschaft über sein Leben und die Beziehung zu seinem Enkel. Geschildert wird der erbarmungslose Machtkampf zwischen den beiden gegensätzlichen Charakteren, in dem schließlich der ganze Staatsapparat eingesetzt wird, um einen Familienzwist auszufechten. Der Stil des Buches ist von eleganter Raffinesse, einfach, suggestiv und unterkühlt in der Sprache, virtuos im konsequenten Einsatz der indirekten Rede als Kunstmittel. Der 1962 erstmals erschienene Roman gilt als einer der wichtigsten politischen Romane der Nachkriegszeit und hat seit seinem Erscheinen nichts an Aktualität eingebüßt. Diese Neuausgabe von Breitbachs Hauptwerk wird ergänzt durch bisher unveröffentlichtes Material zur Entstehungsgeschichte des Romans und ein ausführliches Nachwort der Herausgeber. Ich war sehr gierig auf Ihren Roman und dann vom raffinierten ersten Satz bis zur beglückenden letzten Zeile eine erregende Nacht lang in seinen Bann geschlagen. Ich kann Sie nur beglückwünschen! Wolfgang Koeppen an Joseph Breitbach.
  • Kurztext
    • Ein atemberaubendes Drama von Macht und Moral, das seit seinem Erscheinen nichts an Aktualität verloren hat.
  • Autorenportrait
    • Der Autor Joseph Breitbach (1903-1980), im Rheinland geboren, lebte seit 1929 in Frankreich. Anfang der dreißiger Jahre lernte er in Paris Jean Schlumberger, André Gide und den Kreis um die 'Nouvelle Revue Française' kennen. Während des Zweiten Weltkriegs wurde er von Freunden in Frankreich versteckt. Nach 1945 engagierte er sich für die französisch-deutsche Annäherung. Die Herausgeber Wolfgang Mettmann hat von 1970 bis 1980 für Joseph Breitbach gearbeitet und verwaltet den literarischen Nachlass. Alexandra Plettenberg-Serban lebt als freie Übersetzerin in New York und Frankreich. Sie war eine der engsten Vertrauten Joseph Breitbachs in den letzten Jahren seines Lebens.