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Die Raubökonomie

Wie Staat, Finanzmärkte und Unternehmen die Soziale Marktwirtschaft zerstören
ISBN/EAN: 9783170467873
Umbreit-Nr.: 8261280

Sprache: Deutsch
Umfang: 329 S.
Format in cm:
Einband: kartoniertes Buch

Erscheint am 30.06.2026
Auflage: 1/2026
€ 20,00
(inklusive MwSt.)
Noch nicht lieferbar
  • Zusatztext
    • Die Ökonomie hat Maß und Mitte verloren. Aufgrund neuer Arten des Wirtschaftens driftet Deutschland von der Sozialen Marktwirtschaft zunehmend in eine "Raubökonomie" ab. Denn Finanzakteure, Unternehmen, Politiker und Verwaltungsbehörden bewirtschaften zentrale Lebensbereiche - vom Wohnraum über die Steuererhebung bis zur Lebensmittel- und Gesundheitsversorgung - mit zunehmender Ignoranz und Rücksichtslosigkeit gegenüber den Belangen der Menschen. Doch nicht nur die großen Akteure profitieren: Auch wir selbst als Individuen - als Arbeitnehmer, Konsumenten, Bürger und Wähler - sind Teil dieser neuen Ökonomie, in der jeder auf den eigenen Profit ausgerichtet ist. Kann eine Gesellschaft und Wirtschaft auf diese Weise langfristig funktionieren? Der Band zeichnet die tiefgreifenden Veränderungen der letzten vier Jahrzehnte in der deutschen Wirtschaft und ihre Ursachen nach. Es wird gezeigt, wie politisches Wegsehen, regulatorisches Versagen, neue Steuerungsinstrumente in Unternehmen und Verwaltungen dieses neue Wirtschaften befördert haben. Die Kritik der herrschenden Zustände werden mit Reformideen verknüpft: von wirksamer Regulierung über demokratische Kontrolle bis hin zu einer Rückbesinnung auf Wettbewerb, Markt und Leistung als zentrale Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft. Das Ergebnis ist ein leidenschaftliches Plädoyer für eine auf Fairness und Ausgleich basierende Ökonomie. Ein mutiges und streitbares Buch für eine überfällige Debatte.
  • Autorenportrait
    • Prof. Dr. Wolfgang Burr ist Inhaber des Lehrstuhls für ABWL, Innovations- und Dienstleistungsmanagement an der Universität Stuttgart.