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Schildkrötentage

Roman
ISBN/EAN: 9783707606157
Umbreit-Nr.: 2362698

Sprache: Deutsch
Umfang: 248 S.
Format in cm: 2.3 x 19.7 x 13.4
Einband: gebundenes Buch

Erschienen am 23.08.2017
€ 22,00
(inklusive MwSt.)
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  • Zusatztext
    • Flora entdeckt eine Falte in ihrem Gesicht, hart verläuft sie den Mundwinkel hinab. Sie verliert ihren Job, hat Rückenschmerzen und in ihre Wohnung wird eingebrochen. Wie praktisch es wäre, sich in einen Panzer zurückziehen zu können! Flora wird älter und es ist, als ob sie nun endlich die Schildkröte würde, die sie als Kind immer hatte haben wollen. Von Ärzten und Therapeuten fühlt sie sich missverstanden. Doch dann wird aus der Midlifecrisis eine Midlifecrisis-Liebesgeschichte. Denn Halt bietet Semir, der Hausmeister, der nebenan eingezogen ist. Mit Charme und Freundlichkeit macht er sich in Floras Leben breit. Seine positive Energie steckt an und lässt sie neuen Mut schöpfen. Ganz einfach ist es aber auch mit ihm nicht. Wie Flora schon bald feststellen muss, hat Semir mehr als ein Geheimnis. Charmant und mit leichter Hand erzählt Sophie Reyer vom Älterwerden, der Liebe und den Lügen, von Sinnkrisen und den Panzern zwischen uns.
  • Autorenportrait
    • Sophie Reyer, geboren 1984 in Wien, lebt in Wien, Autorin und Komponistin, Doktorin der Philosophie. Lehrt am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Wien sowie an der Pädagogischen Hochschule Hollabrunn. Seit 2017 Lehrgangsleitung der Wiener Schreibpädagogik. Schreibt Prosa, Lyrik und Theatertexte für Erwachsene und Kinder. Diverse Preise und Stipendien, u. a. Literaturpreis der Stadt Graz 2013. Zuletzt erschienen: »Schläferin«.
  • Leseprobe
    • 'Die Menschen wissen nicht, wie sie einander seelisch nähren sollen, denke ich, als ich mich wieder dem Tisch nähere und sehe, dass Heike einen riesigen Teller mit Kuchen aufgebaut hat. Darum drücken sie einander immer wieder so viel Kuchen rein. Stopfen einander die Münder. Stopfen einander aus. Den Blick stopfen sie sich mit Bildern zu, möglichst schnell, rasch und grell, sonst käme der Blick noch auf die Idee, etwas anzusehen.'
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