Mit uns sind sie immer

auf dem neuesten Stand.

Ein Kochbuch für Syrien – Rezepte aus aller Welt helfen zu helfen

Über eine halbe Million Menschen leben in dem Flüchtlingscamp in Beirut, das Barbara Abdeni Massaad im Winter 2014/2015 jede Woche besuchte und wo sie für etwa 50 syrische Familien Essen zubereitete. Gegen das Elend, dem sie dort begegnete, wollte sie jedoch noch mehr tun.

Die Fotografin und Kochbuchautorin bat international bekannte Köche um jeweils eines ihrer Suppenrezepte und ein Statement zur aktuellen Flüchtlingskrise. Aus dem überwältigenden Feedback stellte sie dieses umfassende Kochbuch zusammen. Die Gewinne aus dem Verkauf des Buches gehen zu 100 Prozent an die Flüchtlingshilfe-Organisation "Schams e. V.", die vor Ort Projekte zugunsten syrischer Kinder initiiert und langfristig betreut.

  • Mit Rezepten von Sarah Wiener, Christian Rach, Nelson Müller, Jacqueline Amirfallah, Mario Kotaska, Ralf Zacherl, Yotam Ottolenghi, Sami Tamimi, Martin Baudrexel, Meta Hiltebrand, Elisabeth Raether, Anthony Bourdain, Johannes King, Alice Waters, Claudia Roden, Alexandro Pape, Christoph Hauser, Greg Malouf und vielen anderen
  • Mit einem ausführlichen Vorwort von Rafik Schami
  • Unterstützt von Slow Food Deutschland
  • #suppenfürsyrien
Alle Fotos: © Barbara Abdeni Massaad 2016

Eine Suppe tröstet

© Arne Wesenberg

Auszug aus dem Vorwort von Rafik Schami

Meine Mutter pflegte immer etwas mehr zu kochen, als wir essen konnten, und wenn wir sie fragten, weshalb sie es so gut meine, lachte sie. "Vielleicht kommt ein Gast, der sich freut, wenn er mit uns essen kann", sagte sie. Und fast immer kam ein Gast, selbstverständlich unangemeldet.

Gastfreundschaft ist ein zentraler Bestandteil der arabischen Kultur, weil die Wüste, in der diese Kultur ihre Anfänge hatte, lebensfeindlich war und ist. Nichts auf der Welt war für Araberinnen und Araber verhasster als Geiz, weil er in der Wüste für den Hilfsbedürftigen lebensgefährlich ist.

Durch die Wüste haben die Beduinen lange vor den monotheistischen Religionen verinnerlicht, Fremden zu helfen, weil sie sich in ihnen wiedersahen. Jeder Nomade wusste, beim nächten Sandsturm, im nächsten Krieg oder wenn der Weg wieder einmal verloren war, konnte er zum Fremden in der Wüste werden, der in den Häusern oder Zelten eines Stammes die rettende Zuflucht sah. So behandelte er einen Fremden, wie er selbst behandelt werden wollte. (...)

Mit diesem Buch nun ist eine fantasievolle und wunderbare Möglichkeit entstanden, zu helfen und gleichzeitig zu genießen.

100% der Erlöse gehen an die Flüchtlingshilfe "Schams e. V."

Lädt …